Integrierte Psychiatrieseelsorge Aachen
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Kontakt und Beratungsstelle der
Integrierten Psychiatrieseelsorge Aachen

Minoritenstr. 3
52062 Aachen
Tel. 0241-407693 (evtl. AB)
email: 
psychiatrieseelsorge-aachen@bistum-aachen.de
www.psychiatrieseelsorge-ambulant-aachen.de

Offene Sprechzeiten

dienstags 09.00 bis 10.00 Uhr

mittwochs Suizid-Sprechstunde:
17.00 bis 18.30 Uhr

donnerstags 09.00 bis 10.00 Uhr

und nach Vereinbarung

Tel. 0241/407693 (evtl. AB)
email:
psychiatrieseelsorge-aachen@bistum-aachen.de

Veranstaltungen

Kooperationen

Feuervogel - Hilfen für Kinder suchtkranker Eltern

Allein in Aachen sind über 6700 Kinder von einer Suchterkrankung in der Familie betroffen.

Seit 2009 entwickelt das Projekt Feuervogel vielseitige Hilfsangebote, um Kinder und Jugendliche suchtkranker Eltern zwischen 6 und 16 Jahren zu stärken.

Sie finden hier einen Ort, an dem sie spielen, feiern oder reden können. Auch über die Sucht der Eltern, die Sorgen, Ängste und Schuldgefühle erzeugt. Die Kinder erfahren Aufmerksamkeit und können ihre Stärken entfalten.

Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie unter

www. feuervogel-aachen.de

 

Seit Sommer 2011 signalisierten die Eltern dieser Kinder, dass sie sich gerne zu regelmäßigem Austausch treffen möchten.

Daraus entstand eine Elterngruppe, die sich nun etwa alle 4 - 6 Wochen trifft um sich über Erziehungsfragen, aber auch über Fragen des persönlichen Lebensstils auszutauschen.

Aus dem guten Kontakt zwischen der Integrierten Psychiatrieseelsorge Aachen und dem Projekt Feuervogel ergab es sich, dass diese Gruppe von Caroline Braun begleitet wird.

Weitere Infos: caroline.braun@bistum-aachen.de

 

Aachener Verein

Der Aachener Verein wurde im April 1985 gegründet. Ziel und Anspruch der Vereinsgründung war die Verwirklichung der "Enthospitalisierung", d. h. die Rückführung von psychiatrischen Langzeitpatienten in ihre Gemeinden.

In den zurückliegenden 22 Jahren ist einiges  in diese Richtung passiert: Neun komplementäre Einrichtungen zur psychiatrischen Rehabilitation wurden geschaffen. Den Betroffenen werden dort spezielle Fertigkeiten vermittelt, die ihre soziale Integration verbessern und es werden durch die Stabilisierung des psychischen Befundes Häufigkeit und Dauer stationärer Krankenhausaufenthalte reduziert.

Beratung, Begleitung, Betreuung, Förderung und Unterstützung der anvertrauten Klienten sind das vorrangige Ziel.

Seit Jahren besteht ein enger Kontakt zur Integrierten Psychiatrieseelsorge Aachen. In den letzten Jahren entstanden nun zwei regelmäßige Gruppenangebote in zwei Wohnhäusern.

Nähere Infos: caroline.braun@bistum-aachen.de

 

Allein Leben mit Demenz

Projekt der Alzheimer Gesellschaft

„Allein leben mit Demenz- Herausforderung für Kommunen“: Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft hat zu diesem Thema von 2007 bis 2010 ein vom Bundesministerium für Gesundheit gefördertes Projekt durchgeführt. Ein Ergebnis des Projektes ist die Erkenntnis, dass Menschen mit Demenz bis zu einem bestimmten Punkt alleine leben können, wenn ihre Erkrankung von einem sensibilisierten Umfeld erkannt wird, wenn sie auch außerhalb der Familie  Unterstützung erfahren und es ausreichend ambulante Strukturen gibt.

Welche Vorbereitungen kann  eine Kommune treffen, um auf diese Herausforderung reagieren zu können? Welche strukturellen Aspekte sind bei der Städteplanung  zu beachten etc. Als ein Teil des Prozesses, eine Kommune auf diese Herausforderung vorzubereiten, können Schulungen von Berufsgruppen und Bürgern eine wichtige Rolle einnehmen.

Das Projekt der Alzheimer Gesellschaft hat Personengruppen identifiziert, die auf Grund ihrer Zuständigkeit (Polizei, Feuerwehr) oder im Rahmen der beruflichen Tätigkeit (Einzelhandel, Bank) oder als Nachbar  mit Menschen mit Demenz in Kontakt kommen. Es wurden Schulungen durchgeführt, die sowohl allgemein  über die Erkrankung informieren, als auch spezifisch auf den Alltag der Zielgruppe  ausgerichtet sind.

Aus der PSAG Gerontopsychiatrie heraus gründete sich eine Arbeitsgruppe, um dieses Thema für die StädteRegion Aachen voranzutreiben.

Sie schlägt vor, dass die StädteRegion Aachen  Schulungen über die Erkrankung Demenz und über krankheitsbedingtes Verhalten und angepasste Kommunikation unterstützt. Davon sollten sowohl  kommunale  Mitarbeiter, die im direkten Kontakt mit den Bürgern arbeiten, profitieren. Aber auch berufsgruppenbezogene (Feuerwehr, Polizei, Friseurinnen, Seelsorger u.ä) Schulungen als auch Nachfragen aus den jeweiligen Stadtteilen sollten Berücksichtigungen finden. 

Auf dem Weg zu einer demenzfreundlichen Kommune können diese Schulungen ein wichtiger Schritt sein.

Ein Ergebnis der Untergruppe ist in Kooperation mit der Käthe Kollwitz Schule in Aachen angehende  Friseure und Friseurinnen für das Thema zu sensibilisieren und für den Kontakt mit Demenzerkrankten zu schulen.

Für dieses Projekt verantwortlich ist: Caroline Braun, Seelsorgerin Integrierte Psychiatrieseelsorge Aachen

caroline.braun@bistum-aachen.de

 

Demenzgottesdienst

Seit 2010 finden zweimal jährlich Gottesdienste, die sich in besonderer Weise an die speziellen Bedürfnisse Demenzerkrankter richten, statt. Diese Gottesdienste finden in enger Kooperation mit der Citykirche St. Nikolaus,

der Flora, der Tagespflege der Diakonie, der Pro 8 in Würselen und dem

St. Josef Haus in Baesweiler statt. Außerdem arbeiten einige Interessierte ehrenamtlich mit.

Zwischen 80 und 100 Besucher  feiern diesen Gottesdienst mit.

Ins Leben gerufen wurde dieser Gottesdienst von Caroline Braun im Rahmen des Alzheimer Jahres 2010 - aufgrund des großen Zuspruchs findet er nun zweimal jährlich statt.

Nähere Informationen: caroline.braun@bistum-aachen.de

 

Wohnverbund der Alexianer/ Haus Augustinus Wahlheim

Der Wohnverbund Aachen bietet Menschen mit Behinderung Hilfen und Unterstützungsleistungen in fünf stationären Wohneinrichtungen und acht Außenwohngruppen  an.

Im Haus Augustinus in Wahlheim leben 24 BewohnerInnen mit einer psychischen Erkrankung in drei Wohngruppen.

Hier hat sich eine Gruppe Frauen gebildet, die sich monatlich mit der Seelsorgerin Caroline Braun trifft und sich über Lebens- und Glaubensthemen austauscht.

 

Kooperation mit dem
Integrativen Familienzentrum KLARA FEY
und dem Helene Weber Haus

Gruppe für trauernde Kinder

Dieses  Gruppenangebot richtet sich an Kinder von 6 bis10 Jahren, die um einen Menschen trauern. Das kann ein Elternteil, Bruder oder Schwester, ein Großelternteil, andere Verwandte oder Freunde sein.

In den Gruppentreffen werden die Kinder in ihrer Trauer begleitet.

In  einem geschützten Raum erhalten sie die Möglichkeit, ihren individuellen Trauerweg zu gehen.

Den Kindern wird in den Gruppentreffen kindgerecht vermittelt und gezeigt, dass Trauer viele Gesichter hat und dass all diese Gesichter nebeneinander bestehen dürfen.

Kinder trauern anders als Erwachsene.

Diese Arbeit ist keine Therapieform, sie ist Mitgehen, Begleiten, Unterstützen

 

Die Termine im Jahr 2012 sind:

Fr. 30.03., 20.04., 25.05., 22.06., 24.08., 21.09. und 09.11.2012

Auch für die  Eltern oder Bezugspersonen wird ein Gesprächstreffen angeboten. Dieser Abend findet am 25.04.2012 um 20.00 Uhr statt.

 

Das Angebot findet statt im:

Integrativen  Familienzentrum Clara Fey

Im Klostergarten 2

52066 Aachen

gebührenfrei, evtl. Umlage für Material

Kursnummer: 612004

 

Leitung:

Caroline Braun, Seelsorgerin, Trauerbegleiterin, Info: 0241 - 40 76 93

Claudia Brinkmann- Laven, Kinderkrankenschwester, Trauerbegleiterin

Info:  0241- 60 52 970

 

Zuerst dachte ich,

es sei ein Abschied für immer,

doch dann

fühlte ich

deine Seele in meinem Herzen,

und ich war froh.

 

Autor unbekannt

 
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